Warum dein Online-Tagebuch wahrscheinlich nicht wirklich privat ist

Ein Online-Tagebuch zu nutzen ist für die meisten naheliegend. Dein Handy ist sowieso in der Hand, also warum nicht nutzen, um den Kopf frei zu bekommen? Es ist besser als endloses Scrollen und hilft dir, deine Gedanken zu ordnen.

Aber hast du die Datenschutzrichtlinie deiner Tagebuch-App jemals wirklich gelesen?

Meistens sieht sie nicht gut aus.

Das unbequeme Geheimnis: In den meisten Fällen kann das Unternehmen hinter der App alles lesen, was du schreibst.

Deine Worte gehören dir nicht

Überleg mal, was in einem Tagebuch landet. Nicht für Publikum, sondern roh, ungeschönt und ungefiltert: Frust über den Job, Zweifel in Beziehungen, seltsame Gedanken um 2 Uhr nachts.

In einem klassischen Online-Tagebuch gehen diese Gedanken von deinem Handy auf einen Server im Internet. Vielleicht ist die Verbindung verschlüsselt. Aber sobald die Daten dort ankommen, hat der Anbieter die Schlüssel.

Der Anbieter kann lesen. Ein frustrierter Mitarbeiter könnte lesen. Bei einem Hack können Fremde lesen. Manche Anbieter scannen Inhalte sogar für Werbung oder KI-Training.

Du zahlst also mit deinen intimsten Informationen dafür, in ein Textfeld tippen zu dürfen.

Unsicherheit durch Mathematik ersetzen

Wir haben askt gebaut, weil ein Online-Tagebuch kein blindes Vertrauen verlangen sollte.

Statt Datenschutzversprechen mit Schlupflöchern setzen wir auf Mathematik: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Wenn du in askt schreibst, wird dein Eintrag vor dem Verlassen deines Geräts in unlesbaren Geheimtext verwandelt. Erst dann wird er an unsere Server gesendet. Dort bleibt er unlesbar. Wir können ihn nicht entschlüsseln. Es gibt keine Hintertür.

Auch deine E-Mail speichern wir nicht im Klartext. Sie wird vor dem Speichern gehasht, damit bei einem Datenleck keine saubere E-Mail-Liste auslesbar ist.

Nur du kannst dein Tagebuch auf deinem eigenen Gerät lesen.

Das Problem mit der leeren Seite

Die größte Hürde beim Tagebuchschreiben ist meist nicht Datenschutz, sondern die Frage: Was schreibe ich überhaupt?

Eine leere Seite kann einschüchternd sein.

Darum gibt es bei uns tägliche Schreibimpulse. Du kannst sie ignorieren und frei schreiben, oder sie als Einstieg nutzen, wenn dir nichts einfällt.

Der Haken: Verlier deinen Recovery-Code nicht

Echte Privatsphäre hat einen klaren Preis.

Weil wir deine Daten nicht lesen können, können wir auch keinen magischen "Passwort vergessen"-Link anbieten, der verschlüsselte Einträge wiederherstellt. Bei der Registrierung erhältst du einen Recovery-Code. Wenn du ihn verlierst und aus deiner Sitzung rausfliegst, sind deine Einträge dauerhaft weg.

Wir können sie nicht zurückholen.

Das ist der Preis für ein wirklich privates digitales Tagebuch.

Und ehrlich: Es lohnt sich.


askt ist ein Online-Tagebuch mit täglichen Impulsen und integrierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Probier es aus und starte dein sicheres Online-Tagebuch.